Manche Verbindungen entstehen durch einen einzelnen Besuch. Andere wachsen über viele Jahre und werden zu persönlicher Verantwortung.
Für Benjamin Wittstock ist Litauen seit vielen Jahren ein wichtiger Teil seines Lebens. Als Honorarkonsul der Republik Litauen in Bayern war er lange mit den Beziehungen zwischen beiden Ländern verbunden. Heute bringt er diese Verbindung auch in seine Arbeit für die Sonja und Edmund Obolevicius Stiftung ein.
Seit 2013 steht dabei das Kindertageszentrum Šypsenėlė in Švenčionėliai im Mittelpunkt. Benjamin besucht das Zentrum regelmäßig, spricht mit den Menschen vor Ort und begleitet seine Entwicklung. Bei Renovierungen und anderen Arbeiten wird dabei auch selbst mit angepackt.
Über die Jahre ist so aus Unterstützung eine persönliche Beziehung geworden. Man kennt die Menschen, sieht Veränderungen und erlebt, was aus einem Ort entstehen kann, der verlässlich begleitet wird.
Für Benjamin bedeutet Verantwortung deshalb nicht, aus der Ferne zu helfen. Sie bedeutet, vor Ort zu sein, zuzuhören und gemeinsam mit den Menschen in Švenčionėliai dafür zu sorgen, dass Šypsenėlė auch in Zukunft ein verlässlicher Ort für Kinder und Jugendliche bleibt.









Aus einer langjährigen Verbindung zu Litauen ist eine Aufgabe geworden, die Benjamin Wittstock bis heute begleitet.