Mitte Mai begrüßte das Kindertageszentrum „Šypsenėlė“ den Honorarkonsul der Republik Litauen aus Bayern, Benjamin Wittstock, als Vertreter der gemeinnützigen Sonja und Edmund Obolevicius Stiftung. Die Stiftung stellt dem Kindertageszentrum seit inzwischen acht Jahren die Räumlichkeiten zur Verfügung.
Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Renovierung des Hauses und die Vorbereitung der Räumlichkeiten auf die kalte Jahreszeit. Benjamin Wittstock wurde dabei von zwei Freiwilligen aus Berlin begleitet. Zwei Tage lang wurde gemeinsam angepackt: Neben den drei Freiwilligen beteiligten sich auch Pfarrer Vitalijus, der Hausmeister Juozas, die Caritas-Koordinatorin Jurgita und die Freiwillige Martyna aus Klaipėda an den Arbeiten.
Am Samstagnachmittag herrschte im Innenhof reges Treiben. Ein von den Gästen organisiertes Picknick bildete den Abschluss der gemeinsamen Arbeitstage und wurde zu einem kleinen Familientag für die gesamte Gemeinschaft des Zentrums.
Dabei kamen die Kinder der Kindertagesstätte mit ihren Eltern, Freiwillige, ehemalige Leiterinnen und Mitarbeiterinnen des Zentrums, die ehemalige Besucherin Evelina, die heutige Praktikantin und pädagogische Leiterin Orinta sowie Jugendliche zusammen, die inzwischen erwachsen sind und Šypsenėlė in früheren Jahren besucht haben.
Für die Gäste und Besucher wurde außerdem eine Ausstellung von Kinderkeramikarbeiten unter dem Titel „Die Stadt der Schutzengel“ gezeigt. Der Leiter des VDC „Šypsenėlė“ bedankte sich herzlich bei den Gästen, den ehemaligen Mitarbeitern und den Freiwilligen für ihre Unterstützung und die gemeinsam geleistete Arbeit.
Der sonnige Tag machte dabei besonders deutlich, was Šypsenėlė auszeichnet: ein lebendiger Ort, an dem Menschen über viele Jahre miteinander verbunden bleiben.
Und dieser Ort wird auch in Zukunft bestehen bleiben. Der Vertrag über die Nutzung der Räumlichkeiten wurde verlängert. Pfarrer Vitalijus und der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Benjamin Wittstock, haben damit die Grundlage dafür geschaffen, dass der lebendige Hof von Šypsenėlė auch in den kommenden Jahren ein Ort für Kinder, Jugendliche, Familien, Mitarbeiter und Freiwillige bleiben kann.








