Sonja und Edmund Obolevicius – Die Menschen hinter der Stiftung

Die Sonja und Edmund Obolevicius Stiftung geht auf ein Ehepaar aus Landshut zurück. Edmund Obolevicius wurde in Ceikiniai geboren, unweit von Švenčionėliai. Seine Verbindung zu Litauen war deshalb nicht nur eine familiäre oder kulturelle Erinnerung, sondern hatte einen konkreten geografischen Ursprung.

Auch der heutige Schwerpunkt der Stiftung ist vor diesem Hintergrund zu verstehen: Das Kindertageszentrum Šypsenėlė befindet sich in Švenčionėliai, nahe der Gegend, aus der Edmund stammte. Die Wahl dieses Ortes ist daher eng mit seiner persönlichen Geschichte verbunden.

Sonja und Edmund teilten den Gedanken, dass ihr Vermögen auch nach ihrem Tod einem sinnvollen Zweck dienen sollte. Bereits 1993 bestimmten sie in ihrem gemeinsamen Testament, dass ihr Vermögen einer Stiftung zugutekommen sollte. Aus dieser persönlichen Entscheidung entstand später die Grundlage für die heutige Stiftungsarbeit in Litauen.

Die Fotos erzählen einen Teil ihrer gemeinsamen Geschichte: Sonja und Edmund jung bis im hohen Alter und an ihrem Hochzeitstag. Sie zeigen verschiedene Lebensabschnitte und machen zugleich sichtbar, dass hinter dem Namen der Stiftung zwei konkrete Menschen stehen – mit ihrer eigenen Geschichte, ihren Erfahrungen und ihren Vorstellungen von Verantwortung.

Auch die Grabplatte von Sonja erinnert an einen Menschen, dessen Lebensweg vergangen ist, dessen Vermächtnis jedoch weiterwirkt.

Was Sonja und Edmund begonnen haben, ist heute mit einem konkreten Ort verbunden. In Švenčionėliai wird ihr Gedanke weitergeführt – durch die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen und durch die langfristige Begleitung eines Kindertageszentrums, das für viele Menschen wichtig geworden ist.

Ihr Vermächtnis ist damit mehr als eine testamentarische Verfügung. Es verbindet die Lebensgeschichte eines Ehepaares aus Landshut mit Edmunds litauischer Herkunft und einer Verantwortung, die bis heute weitergetragen wird.

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